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Mit alten Schuhen neue Pfade gehen

  • Autorenbild: Meva Elciyörük
    Meva Elciyörük
  • 10. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Heute gab es für mich eine morgendliche Sporteinheit draußen im Wald. Und es war wunderschön und erfrischend zugleich.Es liegt schon ein Hauch von Frühling in der Luft, mit einer kleinen Brise Winter, gepaart mit den wärmenden Strahlen der Sonne und dem Zwitschern der Vögel. Trotz der einladenden Atmosphäre war ich mit der Gedankenwolke über mir beschäftigt – sie war keineswegs grau, aber dennoch hartnäckig und nach Aufmerksamkeit strebend.


Der Inhalt meiner Wolke mag vielleicht wie ein klassisches Frauenproblem erscheinen, ist es aber nicht. Es geht nämlich um Schuhe. Nein, keine High Heels, Mokassins oder Ballerinas, sondern ganz konkret um meine alten, „ausgelatschten“ Trekkingschuhe. Sie sind mittlerweile schon fünf bis sechs Jahre alt und haben einige Kilometer hinter sich. Deshalb habe ich mir im letzten Jahr ein neueres Modell gekauft – von der gleichen Marke, in einer anderen Farbe. Jedoch fehlt mir bei den neuen Schuhen der gewohnte Komfort und trotz mehrmaligen Tragens laufe ich mir jedes Mal die Füße wund.


Darum greife ich immer noch viel lieber zu meinen alten und genieße die vertraute Gemütlichkeit.

Normalerweise sagt man: „Wenn der alte Schuh drückt oder zu eng wird, braucht es einen neuen.“ Nun, in meinem Fall drückt leider der neue Schuh. Ich könnte jetzt fluchen und verzweifeln, aber das tue ich nicht.


Denn mit alten Schuhen kann man noch viele neue Wege gehen!

Und vielleicht wachse ich ja noch in die neuen Schuhe hinein. Wer weiß.


Bis dahin genieße ich die Kulisse am Wegesrand und lasse mir die Sonne ins Gemüt scheinen.


Herzliche (Frühlings-)Grüße,


Meva


 
 
 

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